Aufgaben

Studienberatung

Die Fachschaft stellt für euren ganzen Studienverlauf eine der zahlreichen Anlaufpunkte zur Studienberatung dar. Hier könnt ihr Informationen, Hilfestellungen und Kontakte bekommen, die hinsichtlich zahlreicher und vielfältigster studienbezogener Probleme hilfreich sein können. Studienberatung hat oft zwei Seiten - einmal die durch die dafür zuständigen Lehrenden des Instituts und einmal durch hilfsbereite Studierende - nutzt am besten immer beide Möglichkeiten.

Erstsemesterbetreuung

Als Erstsemester ist eigentlich jeder irgendwie desorientiert und mit dem ein oder anderen überfordert. Man übersieht dies und das oder befürchtet zumindest immer wichtige Dinge übersehen zu haben. Das ist ganz normal. Aber damit das nicht überhand nimmt, kümmert sich die Fachschaft gerne und ausdauernd um die Erstsemester. In der Einführungswoche stehen wir praktisch die gesamten Tage helfend zur Seite und versuchen alle noch so individuellen Problemfälle zu lösen. Auch darüber hinaus steht unsere Tür immer offen und wir für Fragen bereit. Wichtig auch: es gibt (eigentlich) keine dummen Fragen und je früher ihr fragt, desto besser. Neben der konkreten studienbezogenen Hilfe sorgen wir auch dafür, dass sich unsere Neuen in Mainz wohlfühlen und helfen mit zahlreichen Aktivitäten wie Kneipentour und Ersti-Wochenende dafür, dass sie sich nicht fremd bleiben.

Als neue intensive Form der Erstibetreuung haben wir für das Konzept des sogenannten "mentoring" entwickelt und organisiert. Was ist das und was soll das? Ganz einfach: Da in den ersten Wochen eures Studiums viel Neues und eine Menge an Informationen auf euch zukommen, bieten wir euch von der Fachschaft Geschichte im ganzen ersten Studienjahr unsere Hilfe an:Nach der Einführungsveranstaltung am Dienstag teilen wir Euch abhängig von eurem Studiengang (Bachelor Kern-/Beifach, Bachelor of Education) in kleinere Gruppen ein, zeigen Euch den Campus und beantworten alle Fragen, die Ihr auf dem Herzen habt. Dabei soll es vor allem darum gehen, Euch einen Überblick über den Studienverlauf zu verschaffen, damit ihr gewappnet seid, in der Anmeldephase die richtigen Veranstaltungen zu wählen.Im weiteren Laufe des Semesters treffen sich die Gruppen dann noch öfter mit ihrem Mentor (einer von uns Fachschaftsräten), um so persönliche Erfahrungswerte zu Prüfungen, Hausarbeiten etc. vermittelt zu bekommen bzw. auszutauschen. Solltet Ihr nach der Einführungsveranstaltung aus Zeitgründen zu keiner Mentorengruppe dazugestoßen sein, so könnt ihr euch im Fachschaftsraum melden und an einem gesonderten Termin teilnehmen bzw. werdet so noch einer Gruppe zugeteilt. Aber auch sonst könnt ihr natürlich jederzeit bei uns vorbeischauen, wenn Ihr Fragen habt oder etwas über die Fachschaft erfahren wollt.

Studentische Vertretung in der Hochschulpolitik 

Eine Universität ist ein komplexes politisches Gebilde. Zum einen gibt es hier die akademische Selbstverwaltung und auf der anderen Seite die studentische Selbstverwaltung. Der Fachschaftsrat befindet sich in gewisser Weise an der Schnittstelle zwischen beiden Sphären.

Die akademische Selbstverwaltung der Universität wird durch das Landeshochschulgesetz und die Grundordnung, welche sich die Universität selbst gibt, geregelt.

Die Organisation der Lehrstühle eines Faches werden durch Institute oder Seminare geleistet - in unserem Fall das Historische Seminar. Die Leitung des Historischen Seminars obliegt dem geschäftsführenden Leiter und dem Leitungsgremium, in das auch der Fachschaftsrat drei VertreterInnen entsendet.
Über der Institutsebene steht der jeweilige Fachbereich - wir gehören zum Fachbereich 07. Unter dem Vorsitz des Dekans werden hier die gemeinsamen Angelegenheiten im Fachbereichsrat besprochen. Die Wahlen zum Fachbereich, die Studierenden entsenden vier Mitglieder, finden immer im Januar statt. Die studentischen Fachbereichsratsmitglieder sind den Fachschaften ihres Fachbereiches gegenüber rechenschaftspflichtig.
Über den Fachbereichen existiert dann noch der Senat der Universität, in dem gesamtuniversitäre Fragen behandelt und Richtlinien für die Fachbereiche besprochen werden. In den Senat entsenden die Studierenden acht Mitglieder über allgemeine Wahlen, die zusammen mit den Fachbereichsratswahlen stattfinden.

Daneben existiert noch weiter der Hochschulrat, der vor allem als beratendes Gremium dient und eine Verbindung der Universität in der Gesellschaft sicherstellen soll.

Die zweite Sphäre ist die studentische Selbstverwaltung. Diese umfasst mehr oder weniger alle Angelegenheit der verfassten Studierendenschaft - das sind alle Studis der Uni.

Direkt wirken die Fachschaften hier über den Zentralen Fachschaftenrat (kurz ZeFaR) hier mit. Der ZeFaR ist das Gremium, in dem sich alle Fachschaftsräte der Uni miteinander absprechen, über Ressourcen für ihre Projekte verhandeln und Informationsflüsse zwischen den einzelnen Ebenen und Stellen der Universität koordinieren. Der aus dem Kreis der Mitglieder gewählte Vorstand ist gleichzeitig als Fachschaftenreferenten im AStA tätig.
Der AStA, allgemeiner Studierendenauschuss, ist quasi die Regierung der verfassten Studierendenschaft. Diese wird durch das Studierendenparlament, kurz StuPa, gewählt. Die Sitzverteilung im StuPa hängt von eurer Stimme ab - jeden Sommer sind die Wahlen.

Veranstaltungs- und Partyorganisation

Campuskultur und Partys - Studenten organisieren und arbeiten für andere Studis. So auch die Fachschaften. Fachschaften veranstalten tolle Feiern mit guter Musik, Bombenstimmung und fairen Preisen. Neben den Sommerfesten, die natürlich draußen stattfinden, sind hier vor allem drei Lokalitäten zu nennen: das Kulturcafé - kurz Q-Kaff, das Studihaus (rechts neben der Mensa) und seltener auch die Muschel.

Geschichtskino

Die Fachschaft Geschichte organisiert übers Semester verteilt Vorführungen von Filmen mit historischem Bezug. Hierzu wird jeweils ein Dozent gebeten einen kurzen Vortrag zu den inhaltlichen, entstehungs- und rezeptionsgeschichtlichen Hintergründen des Filmes zu halten. Außerdem sorgen wir für günstiges Bier & Softdrinks sowie einen großen Hörsaal.